IC Projektentwicklung



Immobilien Fokus - Wien, März 2008

Wien: International und sehr gefragt

Schönwetter beherrscht den Wiener Gewerbeimmobilienmarkt, aber die Mieten bleiben weiterhin im Regen stehen.

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Die Spitzenrendite für neu errichtete, langfristig vermietete Büroobjekte außerhalb des 1. Bezirks liegt laut CB Richard Ellis derzeit bei 4,75 Prozent. Ridder:"Wir erwarten für die Spitzenrendite und für Renditen in guten Lagen im Jahr 2008 keine Änderung. Allerdings werden Renditen für Objekte in durchschnittlichen Lagen beziehungsweise mit kurzfristigen Verträgen leicht steigen." Einzig und alleine der 1. Bezirk führt ein Eigenleben, und hier rechnen die Profis, dass sich die Mieten in den nächsten Monaten merklich erhöhen könnten. Ridder: "Die Spitzenmieten werden auf Grund des geringen Angebots auf rund 24 Euro im Monat steigen." Aber eine weitere Steigerung auch an den anderen Bürostandorten ist praktisch vorprogrammiert, denn die Baukosten steigen zügig und müssen kompensiert werden.

"Es sind die gestiegenen Rohstoffpreise für Stahl, Glas, Kupfer, die eine Preiserhöhung ausmachen", erklärt Michael Griesmayr von der IC Projektentwicklung, die derzeit mehrere Projekte im Viertel Zwei realisiert, "und nicht so sehr die Arbeitskosten der Baufirmen." Wobei diese Probleme nicht nur auf dem Gewerbemarkt zum Tragen kommen. Auch die gemeinnützigen Bauträger kämpfen im Wohnbau mit den steigenden Produktionskosten. Der Verkaufspreis muss sich mittelfristig anpassen, ist Griesmayr überzeugt, was aber eine weiters Sinken der Renditen nach sich ziehen würde. Griesmayr sieht sich mir seinen Projekten davon nicht betroffen: "Wir liefern ein hochqualitatives Produkt mit einem entsprechend hohem Mietpreis." Aber der Projektentwickler ist überzeugt, dass sich die steigenden Produktionskosten letztendlich allgemein auf die Mieten auswirken werden: "Ich bin sehr optimistisch. Es werden keine großen Sprünge sein, aber ein, zwei Euro werden sie nach oben gehen müssen."

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