IC Projektentwicklung



Trend - Wien, Juni 2009

Krisenresistenz

Am österreichischen Investmentmarkt wurden im ersten Quartal 2009 wesentlich mehr Deals abgewickelt als 2008.

Stell Dir vor, es ist Wirtschaftskrise und keiner geht hin. Zumindest der österreichische Immobilieninvestmentmarkt entpuppt sich in Zeiten der Krise als eine Insel der Seligen. Kaum zu glauben, aber im ersten Quartal 2009 wurden in Österreich rund fünfmal so viel in Immobilien investiert wie im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Rund 650 Millionen Euro nahmen ausschließlich heimische Investoren in den ersten Monaten des Jahres in die Hand, um Anlageobjekte zu erwerben. Andreas Ridder, Geschäftsführer des weltweit agierenden Immobilienunternehmens CB Richard Ellis Österreich, führt das hohe Investitionsvolumen in erster Linie darauf zurück, dass bereits für Ende 2008 geplante Transaktionen doch erst Anfang 2009 über die Bühne gebracht wurden. So erwarb die Sparkassen Immobilien AG um geschätzte 240 bis 250 Millionen Euro drei Gebäude im "Viertel Zwei" in Wien-Leopoldstadt: das neue OMV-Headquarter "Hoch Zwei" sowie "Plus Zwei" und das "Hotel Zwei" con Courtyard by Marriott. Rund 100 Millionen Euro ließ sich Karl Wlaschek Amisola Immobilien AG den Kauf des Bawag-Hauses am Fleischmarkt kosten. Die gleiche Summe berappte Bauunternehmer Hans-Peter Haselsteiner für ein Zinshauspaket, bestehend aus sechs Objekten.

 


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