IC Projektentwicklung



Fokus - Wien, November 2009

ÖGNI

Endlich einheitliche Zertifizierung in Österreich

Vor Kurzem wurde die "Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienentwicklung" (ÖGNI) von mehr als 100 Gründungsmitgliedern aus der Bau- und Immobilienbranche gegründet. Die ÖGNI zeichnet ab sofort nachhaltige Gebäude mit dem "Österreichischen Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen" (ÖGNB) aus. Das Zertifizierungssystem basiert auf den erprobten Standards der "Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen" (DGNB) aus. Mit der Kooperation zwischen ÖGNI und DGNB wir ein wichtiger Schritt gesetzt, um die jahrelange Forderung der Bau- und Immobilienbranche nach einem einheitlichen europäischen Standard im Bereich des nachhaltigen Bauens umzusetzen. Die Anpassung des Zertifizierungssystems auf österreichische Bauvorschriften und Standards hat zwei große Vorteile: Die Aussagekraft bei der Bewertung ist deutlich höher, weil sie sich auf den lokalen Markt bezieht. Außerdem wird der Zertifizierungsaufwand für Bauherren geringer. "Das DGNB-System bildet eine ausgezeichnete Grundlage zur Bewertung von Gebäuden und ist zugleich ein hervorragendes Instrument für die Planung", betont Philipp Kaufmann, Mit-Initiator der ÖGNI und auch erster Präsident des Vereins.

Die Einführung des Systems in Österreich findet in der Immobilienbranche großen Anklang: "Wir wollen ein europäisches Zertifikat", formuliert Porr-Generaldirektor und Gründungsmitglied Wolfgang Hesoun das wichtigste Anliegen der ÖGNI. Wolfhard Fromwald, Vorstand der CA Immo und Gründungsmitglied der ÖGNI: "Wir spüren einen deutlichen Werte- und Nachfragewandel hin zu nachhaltigen Gebäuden sowohl von Nutzer- als auch von Investorenseite. Nachhaltiges Bauen wird für die Bau- und Immobilienbranche immer mehr zum notwendigen Verkaufsargument." Michael Griesmayr von IC Projektentwicklung: "Wir sind Entwickler, welche die Immobilien selber betreiben, und daher ist Nachhaltigkeit für uns eine Selbstverständlichkeit im eigenen Interesse."


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